Bericht einer Schülerin des BORG Akademiestraßeim Jahresbericht ihrer SchuleEin Astronomievortrag von Schülern für Schüler - wie das wohl werden wird? 6a Pflichtanwesenheit, andere Schüler interessenshalber. Nach und nach füllt sich der Physiksaal mit Schülern. Vorne
stehen die vortragenden Borromäumsschüler (Alexander Soucek,
Tobias Triffterer, Reinhold Kainhofer und Michael Lacher / 7b), das Publikum
hat in den Reihen Platz gefunden, schaut neugierig und zum Teil erwartungsvoll
nach vorne - es läutet. Die letzten Worte werden noch schnell gewechselt.
Professor Meisl begrüßt die "Gäste", und es geht los: Das
Licht geht aus, Musik ertönt, der Einstieg beginnt mit eindrucksvollen
Dias zur nicht minder eindrucksvollen, gut ausgewählten Musik. Dias
und Musik ziehen sich durch den ganzen Vortrag und begleiten us auf der
"Reise durchs Weltall". Die Erläuterungen sind lehrreich, interessant
und schwungvoll herübergebracht, es ist durchaus nicht langweilig
und es gibt keine mathematischen Formeln!
Der Vortrag soll uns einen möglichst umfangreichen Einblick in
die Welt der Astronomie geben - wie schwer muß es für die Vortragenden
sein, in hundert Minuten die ganze Faszination des Alls zu kürzen
und uns Schülern zu präsentieren! Wir lernen den Aufbau des Universums
kennen, das Sonnensystem mit seinen Planeten, die Milchstraße, Galaxien,
Galaxienhaufen etc... - alle Themen mit Dias unterstützt, um den Eindruck
perfekt zu gestalten. Weiter geht die Reise zur Kosmologie: zum Urknall
und zu schwarzen Löchern. Auch Astronomie als Hobby wird uns serviert,
sogar ein Teleskop haben sie mitgebracht. Unsere Reise endet dort, wo normalerweise
eine Reise in den Weltraum beginnt - bei der Raumfahrt.
Es sollte kein Fachvortrag sein, uns die Faszination ihres Hobbys möglichst
gut weiterzugeben, war ihr Ziel. Ich glaube, das dürfte den astronomiebegeisterten
Schülern des Borromäums gut gelungen sein - oder?
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